Unerwarteter Angriff: Hai beißt Para-Segler fast den Fuß ab – Ein schöner Tag am Meer, das muss nicht immer Entspannung am Strand und planschen bedeuten. Es gibt tolle Wassersportarten und Fun Sports, Wasserski laufen etwa, Bananenboot fahren oder Parasegeln. Unvergessliche Erfahrungen warten auf Neugierige – im Guten wie im Schlechten, wie das Video zeigt. Ein seltener Haiangriff, der gerade noch so gut ausging.

Ein 37-jähriger Mann frönte auf dem jordanischen Roten Meer bei Aqaba mit seiner Partnerin dem Parasegeln in einem Tandemsitz, als der Hai unerwartet aus der Tiefe emporschoss und sich in seinem Fuß verbiss. Dabei versuchte der Raubfisch, dass vermeintliche Beutetier in die Tiefe ziehen.

Geistesgegenwärtiger Bootslenker

Der Mann am Ruder der Zugmaschine registrierte, was vor sich ging – und gab Vollschub. Sofort schossen die beiden Parasegler wieder in die Höhe, außer Reichweite des Raubtiers. Mit schweren Fußverletzungen wurde der Angegriffene in das Prinz-Hashem-Militärkrankenhaus verbracht, wo er einer Notoperation unterzogen wurde.

Sein rechter Fuß wurde übel zugerichtet – mehrere Sehnen sowie ein Muskel waren gerissen, ein Teil der Ferse abgetrennt und etliche Fußknöchel wurden von den Kiefern des Hais wie auch der addierten PS-Leistung der Fluchtfahrt zermalmt. Die Operation glückte, der Mann befindet sich in einem stabilen Zustand und wird genesen.

Angriffe extrem selten

Taucher Mohammad Qatawneh vom Tauchzentrum Aqaba International wurde von örtlichen Medien zu dem Vorfall befragt. Er konstatierte, dass Haie im Golf von Aqaba sehr selten seien. Gegenüber „Jordan News“ sagte der Mann: „Der Haiangriff sorgte für jede Menge mediale Aufmerksamkeit. Offen gesprochen hat er eine Menge Leute erschreckt, aber so etwas kann einem überall zustoßen.“

Qatawneh fuhr fort: „In Kerak zum Beispiel gibt es Schlangen und Skorpione, und doch sind die am Ende nicht gefährlich genug, um die Leute fernzuhalten. Ich tauche seit 20 Jahren und es ist das erste Mal überhaupt, dass ich von einem Haiangriff etwas höre.“

Quelle: ladbible.com