Sollte es uns gelingen, eines Tages abzunippeln, ohne die Schrecken des Krieges jemals am eigenen Leib erlebt zu haben, gehörten wir eindeutig zu den privilegierteren Menschen auf dieser Welt. Bislang sieht es diesbezüglich noch ganz gut aus, wofür wir auch verdammt dankbar sind. Und damit natürlich auch all jenen, die diese Lebensqualität seinerzeit für uns überhaupt erst erkämpft haben. Aber keine Sorge, wir wollen hier jetzt weder eine tiefergehende Debatte über den Homo Pugnans vom Zaun brechen, noch das Wesen des Krieges in irgendeiner Art und Weise verherrlichen. Und doch übt die Maschinerie dahinter eine gewisse Faszination auf uns aus …

Auch das könnte wohl prima als Thema für eine Doktorarbeit in Psychologie herhalten. Belassen wir es zunächst aber einfach dabei, dass so ein Militärapparat im Idealfall eine verdammt gut geölte Maschine darstellt, die ihre Soldaten möglichst reibungslos durch ein komplexes Geflecht aus Technik und Logistik zu pumpen versucht. Wie das unter optimalen Bedingungen aussehen kann, demonstriert das folgende Video.

In diesem begleiten wir amerikanischen Fallschirmjäger – den Informationen zum Video zufolge die 82. und 101. Luftlandedivision – bei einem Trainingssprung aus einer Reihe C 17 Globemasters. Dabei handelt es sich um einen sogenannten „Static Line Jump“, eine Ausbildungsmethode, bei welcher der Fallschirm durch eine mit dem Flugzeug verbundene Leine automatisch geöffnet wird.

Und so schwebt dann auch ein ganzer Trupp Soldaten sauber koordiniert vom Himmel herab. Hat ein bisschen was von einer Pusteblume, nicht wahr?!