Traumjob: Unternehmen bezahlt fürs Porno-Schauen – Auch wenn der coronabedingte Homeoffice-Trend den Betreibern von Porno-Webseiten diesbezüglich wohl in die Karten gespielt haben dürfte, ist üblicherweise mit einem ziemlichen Donnerwetter zu rechnen, wenn man dabei erwischt wird, sich am Arbeitsplatz Schmuddelfilmchen reinzuziehen. Außer natürlich, ihr seid bei Bedbible angestellt – einem Webportal für Sexspielzeug.

Dort sucht man nämlich nach einer Person, die sich für das Anschauen von Pornos bezahlen lassen möchte.

Ausgerufen sind 20 Dollar pro Stunde (rund 18 Euro), um „Informationen und Datenpunkte“ zu bestimmten Themen zu sammeln, wie z. B. Sexstellungen, Dauer, Anzahl der Orgasmen, Verhältnis zwischen Männern und Frauen, Verteilung der Haarfarbe und der Sprache.

Dem Unternehmen zufolge sollen die Daten dann dazu verwendet werden, einen „ausführlichen Bericht über Tendenzen/Statistiken in Pornovideos“ zu erstellen.

Die Stellenanzeige liest sich folgendermaßen:

„Wollen Sie für das Ansehen von Pornos bezahlt werden? Dann hat Bedbible.com den perfekten Job für dich. Wir tauchen tief in die Geheimnisse des Pornos ein. Und dafür brauchen wir deine Hilfe!“

Weiter heißt es, dass sich jeder, der 21 Jahre oder älter ist, für den Traumjob als „Leiter der Porno-Forschung“ bewerben kann.

„Es spielt keine Rolle, wo auf der Welt du dich befindest, da wir eine 100%ige Remote-Stelle anbieten.“

Interessierte surfen einfach zum Online-Formular auf der Webseite von Bedbible.com, um dort ein paar einfache Angaben, wie Name, E-Mail und aktueller Beschäftigungsstatus, zu machen.

Außerdem wird man gebeten, zu erklären, warum man ausgewählt werden sollte und warum man sich beworben hat.

Edwina Caito, Head Content Creator bei Bedbible, erklärt: „Pornografie ist ein Milliardengeschäft auf der ganzen Welt, und so kamen wir auf die Idee, anhand von Beispielen aus dem wirklichen Leben mehr darüber zu erfahren.“

„Wir haben uns dafür entschieden, die häufigsten Sexstellungen in den 100 meistgesehenen Videos zu untersuchen, um eine faire Darstellung der Pornovorlieben der Menschen zu schaffen.“

Caito weiter: „Wir sind sicher, dass wir durch unsere Forschung einige interessante Statistiken erfahren werden, wie z. B. die Art der Rollenspiele der Darsteller, die Anzahl der Orgasmen und die behandelten Fetische.“

An potentiell befähigten Bewerben dürfte kein Mangel herrschen, ergab eine britische Studie doch, dass dort rund fünf Prozent der 2.000 befragten Arbeitnehmer auf dem Arbeitslaptop Pornos schauen.

Etwa ein Drittel gab dabei an, ganze zwei bis vier Stunden ihres Arbeitstages in Pornos zu investieren. Unfassbare 20 Prozent gaben sogar zu Protokoll, zwischen vier und acht Stunden am Tag Sexfilme zu schauen.

Quellen: ladbible.com , bedbible.com