Tragisches Unglück auf der Seilrutsche: Mitarbeiter opfert sich, um Frau zu retten – Man kann wohl nur von wahrem Heldenmut sprechen, wenn jemand wissentlich sein Leben riskiert, um einer anderen Person zu helfen. Leider kann sich ein Mitarbeiter der „La Jolla Zip Zoom“-Seilbahn in Kalifornien diesen Orden nicht mehr ans Revers heften – er starb bei dem Versuch, eine Frau zu retten. Oder genauer: Er opferte sich!

Joaquin Romero war während seiner Schicht an einem Samstag im Pauma Valley einer Frau dabei behilflich, sich auf der Plattform einzuhaken, als diese plötzlich ausrutschte.

Der 34-Jährige griff gedankenschnell nach ihrem Gurt – doch es war bereits zu spät, so dass Romero mit ihr von der Plattform geschleift wurde.

Wie ein Freund später zu Protokoll geben sollte, hatte Romero vermutlich befürchtet, dass mit Blick auf das zusätzliche Gewicht am Ende beide abstürzen würden. Also ließ er los und fiel 30 Meter in die Tiefe.

Schwer verletzt wurde Romero von der Feuerwehr geborgen und mit einem Rettungshelikopter eilig in ein Krankenhaus geflogen, wo er wenige Tage später starb.

Einem Bericht der „Daily Mail“ zufolge, blieb die Frau unverletzt.

Vonseiten der „La Jolla Zip Zoom Zipline“ ließ man verlauten, „untröstlich“ über den Verlust des Mitarbeiters zu sein und „in Abstimmung und Zusammenarbeit mit den Bundes- und Landesbehörden eine eingehende und umfassende Untersuchung“ durchzuführen.

Auf seiner Webseite wirbt der Zipline-Park damit, der größte seiner Art in Südkalifornien zu sein, und bietet eine 1,5-stündige geführte Tour mit drei Seilbahn-Parcours an.

Jährlich sterben in den USA etwa 16 Menschen durch Ziplines.