Die wenigsten Menschen machen sich klar, wie wichtig Brandbekämpfung ist, bis wirklich mal der Ernstfall eintritt. Dann treten sie auf den Plan: Feuerwehrleute, die unter Einsatz ihres Lebens zur Hilfe eilen. Selten erhalten sie dafür den Dank und die Anerkennung, die sie verdienen, oftmals ernten sie sogar noch Spott oder Kritik – oder werden gar bei der Arbeit angegriffen! Kein Wunder, dass so etwas … schlaucht, man verzeihe uns das schlechte Wortspiel. Eine Gruppe von 25 US-Feuerwehrmännern gleich mehrerer kalifornischer Feuerwachen ging unlängst gemeinsam essen und erlebte eine herzliche Überraschung, die zeigt, dass es auch anders geht:

Die Brandbekämpfer hatten sich einem tosenden Waldbrand gestellt und wollten sich bei dem gemeinsamen Essen erholen und ihre Erlebnisse nach dem harten Einsatz verarbeiten. Doch als die Männer die Rechnung begleichen wollten, staunten sie nicht schlecht: Nicht nur war alles längst bezahlt, es waren auch 50 Dollar Trinkgeld gegeben worden – und: Jemand hatte noch 100 Dollar zusätzlich für den Nachtisch draufgelegt. Alles in allem 405 Dollar und 22 Cents.

Eine anonyme Spenderin hatte den Helden in Uniform ihr gemeinsames Mahl bezahlt, um den Brandbekämpfern eine Freude zu machen. Die Feuerwache reagierte mit einem ebenso höflichen wie gerührten Dankesposting: „Im Namen der Feuerwehrleute die den La-Cadena-Brand bekämpft haben, darunter Männer aus San Bernhardino, … [es folgt die Aufzählung eines knappes Dutzends Feuerwachen und Polizeireviere aus der Gegend] … bedanken wir uns für diese großzügige Geste der Unterstützung. Wir fühlen uns geehrt, den Bürgern unserer Gemeinden dienen zu dürfen.