Ein Engländer aus der Region Northumberland hatte die Nase voll davon, ein Haus für 755 Euro im Monat zu mieten und zusätzlich Grundsteuer und eine hohe Stromrechnung zu bezahlen. Der 36-jährige Chris Marsh wollte raus aus der Heiz- und Kostenfalle, aber ohne auf den Komfort eines echten Hauses zu verzichten. Seine Idee: ein Mini-Ökohaus, das pro Woche mit gerade einmal 4 Euro pro Monat zu Buche schlägt. Im Video zeigt er seine Erfindung.

Die erweist sich auf gerade mal 16 Quadratmetern als verblüffend luxuriös, vergleichsweise geräumig und ästhetisch ansprechend. Ein „Tiny House“ auf Rädern, inklusive zweier Schlafzimmer, Wohnküche, Badezimmer. Doppelbetten, eine Spülmaschine sowie eine Waschmaschine sind vorhanden, verzichten muss Chris, der 2006 noch in den USA lebte und dort als Angestellter Wohnwagen und Tiny Houses für andere baute, auf nichts.

Er hat sich ein Stück Land dazugekauft und sein Häuschen dort abgestellt – in England kein Problem, ob eine solche Aktion auch in Deutschland funktionieren würde, wissen wir nicht. Gerade mal elf Wochen hat es bei seiner Berufserfahrung gedauert, das Ökohäuschen zu bauen, das über eine Regenwasserfilteranlage versorgt wird und ohne Wasserrechnungen auskommt. Lediglich für Strom muss Chris Marsh berappen.

Nachdem er mit dem Ergebnis so zufrieden war, kam Chris auf die Idee, auch andere Europäer mit einem „Tiny House“ zu versorgen – nun baut er bis zu 30 Stück pro Jahr für anderen. Kostenpunkt: ca. 58.000 Euro.

Quelle: ladbible.com