Tierrechtsorganisation mit irrer Forderung: Sex-Verbot für alle fleischessenden Männer – Die Tierrechtsorganisation PETA hat mit Blick auf den hohen Klimaabdruck von fleischessenden Männer eine radikale Forderung: Entweder, sie verzichten zukünftig auf den Verzehr von Tieren, oder auf Sex.

Bezüglich des „Sex-Verbots für alle fleischessenden Männer“ erklärte Daniel Cox, Kampagnen-Leiter bei PETA Deutschland, gegenüber „Bild“:

„Männer sind viel schlechter für die Umwelt als Frauen, weil sie zu viel Fleisch essen …“

Dabei beruft er sich auf eine Studie, die ergab, dass Männer im Schnitt wegen ihres höheren Fleischkonsums 41 Prozent mehr zum Klimawandel beitragen als Frauen.

Cox hofft nun, Letztere als Verbündete im Kampf gegen „mit Grillzange hantierende Vorstadt-Väter, die 70-Cent-Würstchen [...] brutzeln“ gewinnen zu können.

An deren Frauen gerichtet appelliert der 46-jährige Tierschützer von daher, „jetzt in den Sex-Streik [zu] gehen – um die Welt zu retten!“

Immerhin spare jedes „nicht geborene Kind 58,6 Tonnen CO₂-Äquivalente pro Jahr“.

Kultur-Politikerin Dorothee Bär regierte empört auf den Vorschlag und sagte „Bild“: „Für wen, wenn nicht unsere Kinder, retten wir das Klima. Kinder mit schädlichem CO₂ aufzurechnen ist abstoßend. Zumal sie die Klimaretter der Zukunft sind!“

Der Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, Stefan Müller, hält die Kampagne hingegen einfach nur für peinlich: „PETA macht im Kampf um Aufmerksamkeit nicht einmal mehr vor dem Schlafzimmer halt.“

Der CDU-Abgeordnete Florian Hahn glaubt in der PETA-Forderung sogar einen „Demokratiehass“ zu erkennen. „Statt eines Sex-Verbots für Fleischesser sollte es ein Denk-Verbot für spalterische Ideologen geben“, zitiert „Bild“ den 48-Jährigen.

Quelle: bild.de