Sie ist eine Waffe mit verheerender Feuerkraft, die lange Zeit nur in Science-Fiction-Romanen, Kino-Actionkrachern wie Arnold Schwarzeneggers „Eraser“ oder Videospielen wie „Metal Gear Solid“ und der „Quake“-Reihe auftauchte: Die Railgun, im Deutschen auch als „Schienengewehr“ oder Gauss-Kanone bezeichnet. Der Herr aus dem nun folgenden Video hat sich so eine Knarre selbstgebaut – und probiert das Teil vor der Kamera aus.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Feuerwaffen, die in der Regel mit Schwarzpulver und dessen explosiver Kraft arbeiten, fußt eine solche Railgun auf gänzlich anderen physikalischen Prinzipien: Beim Schienengewehr wird ein Stahlprojektil vermittels eines unter Strom stehenden Schlittens beschleunigt – dieser Schlitten gleitet über parallele Schienen (engl.: „Rails“).

Die Waffe fußt auf elektromagnetischen Gesetzmäßigkeiten, die ein entsprechendes Geschoss je nach der Länge der Schienen und der Stärke des fließenden Stroms auf Geschwindigkeiten von etlichen Kilometern in der Sekunde katapultieren können.

So wurden schon Mündungsgeschwindigkeiten von 7,5 km/s gemessen – und am Anfang des Videos des YouTube-Kanals „The Hacksmith“ sieht man auch deutlich, was für eine verheerende Feuerkraft das US-Militär mit seinen Versuchen bereits zu entfesseln in der Lage ist:

Mit sechsfacher Schallgeschwindigkeit durchschlägt hier ein Projektil in der Superzeitlupe acht daumendicke Stahlplatten hintereinander. Gegen solch eine Firepower kann die Railgun von „The Hacksmith“ zwar nicht anstinken, eine beeindruckende Leistung stellt seine Eigenbau-Variante dennoch dar.