In München kostet eine Wohnung mit 84 m² 1.000 Euro im Monat. Für dasselbe Geld bekommt man in Bremerhaven 250 m² Wohnraum. Die Mietpreise in Deutschland steigen nicht nur, sie unterscheiden sich zudem beinahe um das Doppelte, wie ein Vergleich von Focus Online zeigt.

Wer günstig wohnt, hat im Monat mehr Geld für anderen Kram zur Verfügung – etwa für Videospiele, Kinobesuche oder für ein romantisches Date. Doch Wohnen kostet in Deutschland von Jahr zu Jahr mehr – in zahlreichen Städten sind die Mietpreise für einen Quadratmeter Wohnraum in den letzten beiden Jahren drastisch gestiegen. Vor allem in München müsst ihr die Zähne zusammenbeißen.

Wie aus dem Wohnpreisspiegel des Immobilienverbands Deutschland IVD hervorgeht, kostet der Quadratmeter in München bis zu 16 Euro. Das liegt weit über dem Bundesschnitt von 6,25 Euro. In der Landeshauptstadt Bayerns bekommt man für 1.000 Euro im Monat gerade einmal 84 m² Wohnraum. In Bremerhaven gibt es für dieselbe Summe eine dreimal größere Bude. Das bedeutet aber nicht, dass es im Norden besonders günstig ist. Wer nach Hamburg ziehen möchte, muss sich beim genannten Budget mit 112 m² zufriedengeben.

Wenig überraschend: Im Osten sind die Preise für geräumige Unterkünfte besonders verlockend. In Dresden, Leipzig und Chemnitz wohnt ihr wie im großen Königspalast. In Süddeutschland müsst ihr dagegen etwas tiefer in die Tasche greifen. Davon abgesehen sind die Preise im gesamten Bundesraum gestiegen. Da bleibt es wohl nur noch bei einem Date im Monat.