Was gibt es zum Thema Twerking noch zu schriiben, was man nach einem Blick auf Ladys, welche diese spezielle Form des Tanzes in Perfektion ausüben, nicht bereits selber wüsste? Es gibt halt so Dinge, die sprechen für sich, und was die Mädels vom Fraules Dance Center aus Russland da immer wieder aufs Parkett zaubern gehört eindeutig dazu.

Dennoch gibt es hier Platz, der gefüllt werden möchte, weshalb wir mal einen Blick auf Wikipedia werfen, um zu schauen, was es in historischer Hinsicht mit dem Twerking so auf sich hat. Der Einfachheit halber zitieren wir den deutschen Eintrag.

Zunächst einmal zur Begriffserklärung: „Twerking [ˈtwɜrkɪŋ] ist ein Tanzstil, bei dem die Tanzenden hauptsächlich kreisende, ruckartige Hüftbewegungen ausführen. Mögliche deutsche Entsprechungen für den Begriff sind „Popowackeln“ oder „Arschwackeln“.

Hehe, ja das passt allerdings! Und wo kommt Twerking her, liebes Wikipedia?
Twerking wird häufig mit traditionellen afrikanischen Tänzen verglichen. In der US-Hip-Hop-Kultur ist der Begriff erstmals im Jahr 1993 belegt. Seit Beginn der 2000er Jahre hat die Popularität des Twerking beträchtlich zugenommen, es ist insbesondere in Musikvideos zu beobachten. 2013 wurde der Begriff in das Oxford English Dictionary aufgenommen. Das Wörterbuch definiert Twerking als ‘Dance to popular music in a sexually provocative manner involving thrusting hip movements and a low, squatting stance.’ (deutsch: ‘Tanz zu Popmusik in sexuell provozierender Weise mit stoßenden Hüftbewegungen und einer tiefen, hockenden Haltung.)

Die genaue Herkunft des Begriffs ist nicht bekannt. Eine oft gehörte Erklärung sieht es als ein Kofferwort aus to twist ‚biegen‘, ‚krümmen‘ und to jerk ‚ruckweise bewegen‘. Dies ist jedoch wohl eher eine Volksetymologie; laut dem Blog der Oxford Dictionary handelt es sich wahrscheinlich um eine Abänderung von to work mit einer möglichen Einwirkung von to twist oder to twitch.

Wieder was gelernt! Danke, Wikipedia!