Regel 4: Tarnt euch wenn‘s eng wird!

Erwartet nicht, dass ihr ohne Narben aus der Nummer herauskommt, aber haltet euren Schild so lange hoch, wie es nur irgend geht. Es ist allgemein bekannt, wie unvermittelt einen plötzlich ein Guerilla-“Findest-du-dass-ich-zu-dick-geworden-bin?“ aus dem Busch heraus anspringen kann, nur weil mal eine Socke nicht passt! Also Vorsicht!
Um euch notfalls zu tarnen, sucht ihr am besten nach Leidensgenossen. Ihr werdet euch wundern, wie bereitwillig sich fremde Kerle auf ein Gespräch einlassen, deren Peiniger gerade mit sechs neuen Stofffetzen in der Umkleide verschwunden sind. Mit ein bisschen Erfahrung ist es sogar möglich, das Gespräch für Frauenohren wie eine scheinbar sinnlose Aneinanderreihung von Grunzlauten klingen zu lassen. Erfolgreich wart ihr, wenn sie entnervt die Augen verdreht, ein verständnisloses „Männer!“ schnaubt, und sich nach der Kerkermeisterin eures Waffenbruders umschaut. Mit ein bisschen Glück bleibt euch fortan die Frage, ob ihr eines der tausend Stücke besser passt als die tausend Stücke davor, erspart. Und womöglich habt ihr sogar einen neuen Kumpel!