Studie zur Corona-Krise: Männer mit Glatze könnten gefährdeter sein – Neue Forschungsergebnisse legen den Verdacht nahe, dass Männer mit Glatze stärkeren Symptomen von Covid-19 ausgesetzt sein könnten als Männer mit vollem Haar. Professor Carlos Wambier und sein Team führten dazu gleich zwei Untersuchungen in Spanien durch.

Der Experte der Brown University und seine Kollegen konnten so nachweisen, dass eine überproportional hohe Anzahl an Corona-Patienten, die wegen ihrer Symptome das Krankenhaus aufsuchen mussten, unter Haarausfall nach männlichem Muster leiden. In der ersten Studie waren es ganze 71 Prozent der 41 Covid-19-Patienten.

Die Rate, mit der Männer in ähnlichem Alter wie die Patienten eine Glatze aufweisen, liegt dabei bei 31 bis 53 Prozent.

Die zweite Studie wurde im „Journal of the American Academy of Dermatology“ veröffentlicht. Hier wurden 122 männliche Corona-Patienten in einem Krankenhaus in Madrid untersucht. 79 Prozent von ihnen waren Glatzenträger. Die Wissenschaftler vermuten, dass männliche Sexualhormone namens Androgene eine Rolle spielen könnten.

Diese könnten es dem Coronavirus erleichtern, andere Zellen zu übernehmen. Im Umkehrschluss könnten die Studienergebnisse bedeuten, dass man einen Covid-19-Ausbruch bei einer Person durch Medikamente verlangsamen könnte, welche Hormone unterdrücken. So könnten die Körper der Patienten mehr Zeit zur Heilung erhalten.

Gegenüber dem britischen „Telegraph“ führte Professor Wambier aus:

„Wir sind überzeugt, dass Androgene oder männliche Hormone das definitive Einfalltor für das Virus in unsere Zellen darstellen.“ Die Studie wurde noch nicht von anderen Medizinern als definitiv erachtet und sollte daher von der Öffentlichkeit mit Vorsicht genossen werden.

Es müssen erst weitere Beweise gesammelt und Nachweise erbracht werden, bis mit einer eventuell auf den Studienergebnissen basierenden Therapie begonnen werden kann.

Zum Weiterlesen

Quelle: ladbible.com