Dass Zucker nicht unbedingt zu den gesündesten Lebensmitteln gehört, dürfte jedem klar sein. Doch offensichtlich ist das prominente Süßungsmittel weit gefährlicher für den menschlichen Körper, als bisher angenommen. Das geht zumindest aus den Forschungsergebnissen des Anderson Cancer Center der Universität Texas hervor.

Getestet wurde die Auswirkung von Zuckerkonsum an Versuchsmäusen. Während  bei der Kontrollgruppe „nur“ 30 Prozent der Versuchstiere nach sechs Monaten Brustkrebs entwickelten, stieg die Krebsrate bei den Mäusen, denen Zucker verabreicht wurde, auf 60 Prozent an.

Die Forscher vermuten die Ursache darin, dass Zucker bestimmte Entzündungsprozesse im Körper begünstigt. Des Weiteren ist die Wahrscheinlichkeit für Metastasenbildung in der Lunge umso höher, je mehr Fruchtzucker man zu sich nimmt.

Diabetes, Karies, Krebs. Als wenn das nicht schon schlimm genug wäre, häufen sich außerdem die Hinweise, dass zu viel Zucker auch dem Gehirn schadet und Alzheimer fördern kann.

Dem weißen Gold abzuschwören, ist aber womöglich gar nicht so leicht, steht das Zeug doch im Verdacht, süchtig zu machen. Zwar sind noch keine akuten Entzugserscheinungen beim Menschen nachgewiesen, aber es ist hinlänglich bekannt, dass Zucker das Belohnungszentrum im Gehirn anspricht und damit Glücksgefühle auslöst. Wer das nicht glaubt, kann ja mal versuchen, seiner Frau die Schokolade wegzunehmen.