In Ermangelung einer Handtasche neigen wir Kerle dazu, alles, was wir so brauchen, in der Hose mit uns herumzutragen. Allerdings tun wir uns damit keinen Gefallen. Denn das Portemonnaie in der Arschtasche steht schon lange im Verdacht, unserer Fruchtbarkeit abträglich zu sein. Und einer aktuellen Studie zufolge besteht in Sachen Handy, was das betrifft, nun sogar Gewissheit.

Untersuchungen der Universität Haifa bestätigen nämlich eine in medizinischen Kreisen schon lange gehegte Vermutung: Die elektromagnetische Strahlung von Mobiltelefonen ist schädlich für Spermien.

Martha Dirnfeld, Professorin am Medizinischen Zentrum besagter Uni, äußert sich dazu folgendermaßen:

„Wir haben drei Nutzungsgewohnheiten des Mobiltelefons gefunden, die zu einem erheblichen Rückgang der Spermienzahl bei Männern geführt haben. Das sind Männer, die das Telefon nahe am Körper benutzen oder laden oder es in der Nähe der Hoden tragen. Die Anzahl ihrer Spermien war wesentlich geringer.“

Die Wissenschaftlerin rät der Männerwelt, nicht länger als eine Stunde am Tag zu telefonieren und das Handy gar nicht erst zu benutzen, solange es lädt. Des Weiteren sinke auf Dauer die Anzahl an Spermien, wenn man dazu neigt, sein Mobiltelefon weniger als 50 Zentimeter vom Schritt entfernt zu tragen. Ganze 47% der Männer, bei denen eben jene Gewohnheit vorherrschte, wiesen eine „abnormale Konzentration“ auf.

Der Zusammenhang zwischen elektromagnetischer Strahlung und dem steten Rückgang der Spermienqualität in westlichen Ländern gilt damit als bewiesen. Gönnt euren Hoden also besser regelmäßig Urlaub vom Elektrosmog. Schaden kann es ja schließlich nicht!

Und transportiert euer Smartphone NICHT in der Hosentasche, nahe des Schrittes!