Die Erkenntnisse der in diesem Artikel beschriebenen Studie sind freilich nicht neu, und doch untermauern sie eine Theorie, welche vor allem Sportmuffel lieber aus ihrem Gedächtnis streichen würden. Allerdings dürfte das kein Problem sein, geht es doch darum, dass mangelnde Fitness das Gehirn schneller altern lässt.

Vor 20 Jahren begaben sich 1094 Männer und Frauen im Durchschnittsalter von 40 Jahren für die Wissenschaft aufs Laufband. Gemessen wurde dabei zunächst die kardiovaskuläre Fitness der Probanden, also die Fitness von Herz und Gefäßen. Daraufhin wurde außerdem das Hirnvolumen anhand eines MRT-Hirnscans erfasst.

Diese beiden Test wurden nun kürzlich wiederholt, wobei erwähnt werden muss, dass keiner der Studienteilnehmer unter Vorerkrankungen litt, die das Ergebnis verfälschen könnten.

Und dieses sieht in seiner ungeschönten Wahrheit so aus: Je schlechter die Fitness beim ersten Test war, umso kleiner war das Gehirnvolumen 20 Jahre später.

Als logische Schlussfolgerung betiteln die Forscher die kardiovaskuläre Fitness im mittleren Alter als wichtigen Schritt, wenn es darum geht, sein Hinterstübchen aufgeräumt zu halten. Eine Erkenntnis, die auch ihr in eben solchem behalten solltet!