Leute, die mit dem Rauchen aufhören, sind glücklicher. Dies behaupten britische Wissenschaftler, die vergangenen Freitag ihre Studie veröffentlichten. Demnach soll der Verzicht auf Nikotin mindestens so erfolgreich sein wie eine Behandlung mit Antidepressiva.

Die untersuchten Raucher waren durchschnittlich 44 Jahre alt und rauchten zehn bis vierzig Kippen am Tag. Vor dem Aufhörversuch wurden die Raucher in einem Zeitraum von sechs Wochen bis sechs Monaten  nach ihrem Wohlbefinden befragt. Diejenigen, die es letztendlich schafften mit dem Rauchen aufzuhören, waren weniger depressiv, ängstlich oder gestresst. Ihre Sichtweise aufs Leben war durchweg positiver als bei denjenigen, die bei dem Versuch scheiterten.

Studienleiterin Genma Taylor hofft, dass die Ergebnisse mit den falschen Vorurteilen aufräumen, dass Rauchen entspanne und gegen Stress helfe. Immerhin scheint erwiesen, dass Rauchen zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Krebs führen kann.