Dumm ist, wer Dummes tut. Was das betrifft, haben Frauen uns ja schon immer für ziemlich bescheuert gehalten, aber nun ist es offiziell: Wir sind Deppen. Es war klar, dass eine solche Erkenntnis nur aus Großbritannien kommen kann, wo Wissenschaftler errechneten, dass der Großteil der Darwin-Award-Preisträger Männer sind.

Der Darwin Award wird bereits seit 1994 vergeben – und zwar an diejenigen, welche laut Webseite den menschlichen Genpool verbessern, indem sie sich selbst daraus entfernen. Soll heißen, der Preis wird posthum an Menschen vergeben, die auf besonders dämliche Art und Weise ums Leben kommen.

Ein paar Beispiele gefällig? Bitte sehr: Ein Dieb war der Meinung, er müsse das Stahlseil aus einem Aufzugsschacht stehlen, übersah jedoch, dass er beim Abmontieren noch im Lift stand. Oder der Terrorist, der seine Briefbombe nicht ausreichend frankierte und bei der Rücksendung öffnete.

Von 1994 bis 2014 kamen 332 beschriebene und bestätigte Fälle zusammen, wobei 14 Nominierungen an Pärchen gingen, die ihrem Sexualtrieb zum Opfer fielen. Diese schieden aus der Untersuchung aus, so dass letzten Endes 282 Männer etwas vollkommen Blödes taten, und im gleichen Zeitraum nur 36 Frauen. Ein statistisch signifikanter Unterschied!

Dieses Ergebnis deckt sich leider mit der 'Theorie von den männlichen Idioten', welche die erhöhte Risikobereitschaft, die höhere Sterblichkeitsrate bei Unfällen und die höhere Einlieferung in Notaufnahmen von Männern damit erklärt, dass wir halt Idioten sind, und Idioten eben idiotische Sachen machen.

Uns ist das wurscht, wir müssen jetzt erst mal eine Leiter zwischen Wand und Treppengeländer im zweiten Stock klemmen, um an diese blöde kaputte Glühbirne ranzukommen. Bis gleich.