Vor einiger Zeit haben wir an dieser Stelle noch behauptet, dass Geld nicht glücklich macht und damit den sogenannten Volksmund zitiert. Doch kann man überhaupt noch vom „Volksmund“ sprechen, wenn eben dieses Volk mittlerweile ganz anderer Meinung ist? Denn laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Yougov glauben 59 Prozent der Deutschen, dass mehr Geld sehr wohl glücklicher macht! Da stellt sich ja die Frage, was wir denn damit anstellen würden. Oder besser, worauf wir zu verzichten bereit wären!

Eine Frage, die sich jeder ruhig mal selber stellen kann: Was würdest du für eine Million Euro tun?

Die Teilnehmer der Umfrage antworteten jedenfalls folgendermaßen:

- Ein Jahr auf Sex verzichten (39 Prozent)
- Auf den Führerschein verzichten (27 Prozent)
- Mit jemandem Sex haben, den man nicht mag (19 Prozent)
- drei Jahre früher sterben (7 Prozent)
- Auf einen der fünf Sinne verzichten (2 Prozent)
- Auf einen Rollstuhl angewiesen sein (1 Prozent)

Erschreckend irgendwie, aber besser verständlich, wenn man sich vor Augen hält, dass mit 43 Prozent bei nahezu jedem Zweiten das Geld am Monatsende knapp wird. 59 Prozent sagen, dass ihr Gehalt zu niedrig sei, was bei weiteren 22 Prozent in der Partnerschaft regelmäßig zum Streit über die zu knappe Kasse führt.

Fußballspieler verdienen aus Sicht von 89 Prozent der Deutschen dagegen zu viel. Und auch Investmentbanker halten 81 Prozent der Befragten für überbezahlt. Könnte man jetzt auch anders herum verstehen, aber dann passt es vermutlich auch. So oder so, glaubt ohnehin fast jeder Vierte (23 Prozent), dass seine Kollegen mehr verdienen als man selbst.

Quelle: bild.de