Auch wenn die öffentliche Debatte in letzter Zeit paranoide Spinner bevorzugt, ist das Thema der Legalisierung von Marihuana noch lange nicht vom Tisch, und wird es erst dann sein, wenn die kiffende Lobby ihr Gras ganz offiziell erwerben kann. Man mag, was das betrifft, geteilter Meinung sein, doch neue Studienergebnisse liefern weitere Argumente für diejenigen, die sich für eine Legalisierung aussprechen.

Die Wissenschaftler der Emory Universität in Atlanta widmeten ihre Untersuchungen der Langzeitwirkung von Cannabis und nahmen Teilnehmer unter die Lupe, die über 20 Jahre lang mindestens einen Joint pro Tag konsumierten. Das Ergebnis: Die Lungenfunktion von Langzeitkiffern wird durch deren Hobby nicht in Mitleidenschaft gezogen und unterscheidet sich in keinster Weise von der eines Nichtrauchers!

Zwar käme es zu Husten oder Halsschmerzen, doch das führen die Forscher auf die verwendeten Blättchen zurück und nicht auf das Gras. Denn Kiffer die Verdampfer benutzen, litten nicht unter diesen Beschwerden.

Tja, und somit stellt sich wieder mal die Frage: Wie kann ein Land, welches dem Alkohol huldigt, Marihuana so dermaßen dämonisieren?