Freunde fürs Leben, mit denen man saufen kann, Fußball schauen und jubeln kann, solche Freunde sind wichtig. Dies bestätigt laut Berliner Morgenpost eine neue Studie, die kürzlich vom Institut für Demoskopie in Berlin vorgestellt wurde.

1648 Leute wurden befragt und schlussendlich kristallisierte sich heraus, dass das Thema Freundschaft auf Platz 1 der „ganz besonders wichtigen“ Werte gehört. Gute Freunde in seinem Umfeld zu haben, ist für 85 Prozent überlebenswichtig. Auf den nächsten Plätzen liegen „für die Familie da sein“ mit 78 Prozent und „eine glückliche Partnerschaft“ pflegen mit 78 Prozent. Überraschenderweise ist Erfolg im Beruf in der Top 10 mit 54 Prozent auf den letzten Platz gerutscht.

Im Durchschnitt, durch alle Altersklassen ermittelt, können die Deutschen mit ihren richtig guten Freunden übrigens auf eine Freundschaft von 24 Jahren zurückblicken. Selbst bei Fernfreundschaften, die durch einen plötzlichen Umzug entstehen können, reißt bei intensiven Beziehungen der Kontakt dank Skype, WhatsApp und Facebook nicht ab. Ein interessantes Fazit der Befragten: Wohnt Freund oder Freundin weit weg, ist das Internet nützlich, wohnen sie nah, dann schadet es der Beziehung viel eher.

Ebenfalls hoch im Kurs stehen Freundschaftsdienste wie beim Umzug zu helfen oder einfach nur ein offenes Ohr für die Probleme der Freunde zu haben. Gemischtgeschlechtliche Freundschaften scheinen übrigens weniger intensiv zu sein als gleichgeschlechtliche Freundschaften. Das liegt daran, dass sich die Perspektiven und Erwartungen – an die Freundschaft – zu sehr unterscheiden.