Wusstet ihr, dass das Wort „Glatze“ bereits seit dem 11. Jahrhundert gebräuchlich ist, und sich aus dem mittelhochdeutschen glatz, beziehungsweise dem althochdeutschen glaz ableitet, was eine glatte Fläche bezeichnet? Wir bis vorhin auch nicht, aber wer denkt denn schon gerne über einen kahlen Kopf nach? Dabei hat die sogenannte Platte ihren schlechten Ruf völlig zu Unrecht. Denn eine Glatze gilt als Symbol für Dominanz und Erfolg!

Zu dieser Erkenntnis gelangten Wissenschaftler unter der Leitung eines gewissen Albert E. Mann von der University of Pennsylvania, der übrigens selber eine Glatze hat. Bereits 2012 wurden 59 Probanden drei Experimenten unterzogen, um herauszufinden, wie Menschen auf Männer mit einem kahlen Schädel reagieren. Dabei zeigte man den Teilnehmern unter anderem diverse Fotos, auf denen Männer einmal mit und einmal ohne Haare abgebildet waren. In der darauffolgenden Analyse zeigte sich, dass die Befragten die Männer durchschnittlich als dominanter, größter und stärker empfanden, wenn diese eine Glatze trugen.

Vollglatze ist gut, Halbglatze ist schlecht!

Dabei muss allerdings deutlich betont werden, dass dies nur für einen richtigen Kahlschlag gilt. Denn Halbglatzen wurden laut den Studienergebnissen als wenig attraktiv eingeschätzt und lassen die betreffende Person gar als schwach erscheinen.

Doch für Fleischmützenträger wird es sogar noch besser: Eine großangelegte, weltweite Studie, die der Psychologe Ronald Henss von der Universität Saarland mit 20.000 Versuchspersonen durchführte, brachte ans Licht, dass man Männer mit Glatze zwar tendenziell älter einschätzt, aber dafür auch als weise und intelligent.

Lange waren Experten zudem der Meinung, dass Glatzköpfe auch noch potenter sind, da Haarausfall mit dem Testosteronspiegel zusammenhängt. Allerdings ist nicht Testosteron, sondern das Hormon DHT die Kettensäge, welche den Wald auf unseren Köpfen rodet. Zwar ist DHT ein Folgeprodukt von Testosteron, da es jedoch nur direkt an der Haarwurzel wirkt, hat es keine weiteren Auswirkungen auf die südlichen Gefilde des männlichen Körpers.

Quelle: businessinsider.de