Was machen Wissenschaftler, wenn ihnen langweilig ist? Sie studieren irgendetwas. So auch die Herrschaften der Duke Universität in North Carolina. Auf dem Plan diesmal: geschlechtsbezogene Unterschiede im Schlafverhalten.

Das Ergebnis: Frauen brauchen mehr Schlaf als Männer!
Die Erklärung: unterschiedliche Gehirnstrom-Aktivitäten.

Es ist ja nun mal so, dass die Gedanken von Männern hauptsächlich immer nur in einer Hirnhälfte herumschwirren. Das hilft zwar, uns zu fokussieren, führt aber auch dazu, dass wir während des konzentrierten Fernsehens nicht wirklich mitbekommen, was unsere Frau zu uns sagt. Fieserweise können letztere dank eines regen Austausches zwischen beiden Gehirnhälften gleichzeitig fernsehen, stricken und uns vom Besuch der Schwiegereltern nächste Woche in Kenntnis setzen.

Nun können wir zwar eine Woche später noch genau sagen, wann, wo und warum der gelbe Mustang explodiert ist, sie erinnert sich jedoch dafür daran, wie doof der Film war, dass sie eine Masche hat fallengelassen, als das Auto unlogischerweise in die Luft flog, und dass sie uns ausdrücklich darum gebeten hat, rechtzeitig einzukaufen.

Dieses Multitasking mag vorteilhaft klingen, führt aber dazu, dass das weibliche Hirn im Schlaf einer längeren Regenerationszeit bedarf als das männliche. Vielleicht sind Frauen deshalb auch so lange wütend auf uns, wenn wir behaupten, nichts von einem Besuch der Schwiegereltern gewusst zu haben. Mitunter bleibt so was jahrelang gespeichert.

Schon faszinierend irgendwie.

Quelle: bild.de