Energy Drinks können einen müden Mann munter machen, bergen aber auch gesundheitliche Gefahren. Eine Studie sieht sie sogar als Einstiegsdroge an, zumindest teilweise. Jugendliche, die viele Energy-Drinks konsumieren, sollen demnach auch eher zu Zigaretten, Alkohol und illegalen Drogen greifen.

Jedoch führt das eine nicht unbedingt zum anderen. Wer viele Energy-Drinks konsumiert, muss also nicht zwangsläufig Drogen nehmen. Vielmehr liegt der Schlüssel der Studie in den unterschiedlichen Lebensweisen der verschiedenen Jugendlichen. Teens und Twens, die gesünder leben, greifen entsprechend seltener zu Energy-Drinks oder überhaupt nicht. Andere hingegen, die sich kaum um ihre Gesundheit scheren, kippen sich die Energy-Drinks rein, als wären sie Wasser, und haben demnach auch weniger Scham, mit Drogen zu experimentieren.

Bei einer Umfrage an der Universität Michigan gaben 30 Prozent aller Studierenden an, Energy-Drinks zu sich zu nehmen. Dabei ist interessant zu sehen, dass Jungen oder allgemein Kinder aus schlechteren Familienverhältnissen die Muntermacher eher konsumieren als Mädchen. Die Forscher möchten die Eltern über die Effekte der koffeinhaltigen Drinks aufklären. Adrenalinkicks durch erhöhte Koffeindosen sind keine Seltenheit mehr.