Fans von E-Zigaretten haben es dieser Tage nicht leicht: „Dampfer“ und Co. müssen sich jede Menge Hiobsbotschaften zu ihrem liebsten Genussmittel durchlesen und sind oft gezwungen, mit Vorurteilen und Halbwahrheiten aufzuräumen. Da sind wir bei MANN.TV froh, wenn wir einmal eine Studie wie diese aus dem Netz fischen konnten, die in der Dampferei nicht nur große Chancen erkennt, sondern sogar eine Option, Millionen Leben zu retten.

Denn genau dabei könnten die E-Zigaretten Forschern zufolge wertvolle Dienste leisten. Eine entsprechende These stellten die Experten unlängst auf, die sie in der britischen Fachzeitschrift „Tobacco Control“ der Öffentlichkeit präsentierten. Allein in den USA, so heißt es im Artikel, könnten bis zum Jahr 2100 beeindruckende 6,6 Millionen Todesfälle durch die Konsequenzen des Rauchens vermieden werden, indem Raucher die traditionelle Kippe durch E-Zigaretten ersetzen.

Selbst unter Negativ-Umständen noch 1,6 Millionen

Ihrer These legten die Wissenschaftler zwei Hypothesen zugrunde, eine positiv und eine negativ gestimmte: So sehen sie in ihrem optimistischen Szenario als gegeben an, dass den E-Zigaretten lediglich fünf Prozent der mit herkömmlichen Zigaretten in Verbindung gebrachten Risiken anhaften und die meisten Leute mit dem kommenden Jahrzehnt ohnehin auf herkömmliche Tabakwaren verzichten werden. Ein Viertel aller Tabak-Toten in den USA könnten so bis 2100 vermieden werden.

In der pessimistischen Variante ihres Szenarios vertreten sie die Auffassung, dass E-Zigaretten immer noch 40 Prozent der Neben- und Auswirkungen herkömmlicher Tabakprodukte mit sich brächten. In diesem Falle würden immerhin noch 1,6 Millionen US-Amerikaner vor den Folgen des Konsums bewahrt und blieben bis 2100 am Leben.

Quelle: bild.de