Früher hieß es ganz einfach pauschal: Sport ist gesund! Völlig, egal was man macht, Hauptsache Bewegung. Grundsätzlich ist das wohl auch richtig, doch wer seiner Motivation nicht nur den Spaß an einer bestimmten Sportart zugrunde legt, sondern auch tatsächlich die eigene Lebenserwartung steigern möchte, der sollte genau überlegen, womit er seine Zeit verbringt. Ein Team von Wissenschaftlern hat nämlich ermittelt, welche sportlichen Betätigungen unserer Gesundheit am zuträglichsten sind und welche in dieser Hinsicht so gar nichts bringen.

Für die großangelegte Studie fand eine Kooperation zwischen den Universitäten von Sydney, Oxford, Edinburgh, dem UKK Institute in Finnland, dem Institut für Sportwissenschaften an der Universität Graz und einen weiteren Schwung diverser Hochschulen statt. Dabei wertete man die Daten von über 80.000 Probanden aus, um die Wirkung diverser Sportarten auf das Risiko tödlicher kardiovaskulärer Erkrankungen zu untersuchen.

Mit im Programm waren dabei: Rad fahren, Schwimmen, Aerobic, Fußball, Joggen sowie Tennis, Squash und Badminton. Immer im Vergleich zu Studienteilnehmern, die nicht der jeweiligen Sportart frönten. Auf den Punkt gebracht, senken Tennis, Squash und Badminton das allgemeine Sterberisiko um durchschnittlich 47 Prozent, Schwimmen um 28 Prozent, Aerobic um 27 Prozent und Radfahren um 15 Prozent. Ausgerechnet Fußball und Joggen scheinen dagegen jedoch keinen messbaren positiven Effekt auf uns auszuüben. Wir vermuten sogar, dass gerade der Deutschen Lieblingssport der Gesundheit eher abträglich ist. Man denke nur an Elfmeter und was diese mit unserem Herzen machen.

Quelle: heilpraxis.de