Es ist allgemein bekannt, dass Frauen eine höhere Lebenserwartung als Männer haben. Dies gilt laut Weltgesundheitsorganisation WHO als wissenschaftlich, oder besser gesagt statistisch erwiesen. Doch warum ist das eigentlich so? Während im Internet recht amüsante Fotostrecken zu dem Thema kursieren, die eigentlich keine Fragen offen lassen, wollten es Wissenschaftler von der University of California in Los Angeles etwas genauer wissen.

Wenden wir den Blick nach innen, stellen wir fest, dass Frauen die derzeit in Deutschland geboren werden, eine durchschnittliche Lebenserwartung von 83,5 Jahren haben und Männer lediglich 79 Jahre alt werden. Doch das war nicht immer so. Bei der Untersuchung der Sterblichkeitsrate von Geburtsjahrgängen zwischen 1880 und 1935 in 13 Industrieländern stellten die Forscher fest, dass sich die Lebenserwartung von Weiblein und Männlein durch die Fortschritte in der Medizin zunächst gleichmäßig verlängerte.

Während vor Beginn des 20. Jahrhunderts Infektionskrankheiten die meisten Leute dahinrafften, nahmen bald chronische Erkrankungen ihren Platz ein, die ab dem mittleren Alter auftreten … und eben vor allem uns Männer betreffen. Das wiederum hat laut des Forschungsberichtes zwei Gründe: Tabakkonsum und Herz-Kreislauf-Probleme!

Eigentlich zwei Dinge, denen man beikommen könnte. Rauchen lässt man halt einfach bleiben, und die Neigung zu Herzkrankheiten liegt letzten Endes auch nur in der fettreicheren Ernährung im Vergleich zu den Frauen begründet.

Letzten Endes muss also jeder selber wissen, ob es ein Leben, in dem wir auf einen schönen fettigen Burger verzichten müssen, wert ist, verlängert zu werden. Machbar wäre es allemal!