Wenn eure Frau mal wieder vorwurfsvoll die Nase rümpft, weil ihr Punkt 16.00 Uhr euer erstes Bier öffnet – kein Bier vor Vier! – kann man sich für gewöhnlich auf ein anstrengendes Gespräch gefasst machen. Die hohe Kunst des Spaßverderbens wird dann gerne mit entwaffnenden Argumenten im Stile von „Ich mache mir doch nur Sorgen um deine Gesundheit und will, dass du lange lebst!“ untermauert. Aber ihr könnt dann ganz gelassen bleiben und kontern: „Tja Schatz, wenn das wirklich so ist, dann stell doch nochmal ein paar Flaschen kalt.“ Nutzt die Zeit, in der sie empört nach Luft schnappt, um ihr Folgendes zu erklären:

Einer Studie der Universität von Pennsylvania zufolge verhindert der goldene Zaubertrank, dass in unserem Körper das sogenannte „gute Cholesterin“ (HDL) abgebaut wird und sich in den Arterien Ablagerungen bilden, die zum Herzinfarkt führen können. Soll heißen, wer einem Schlaganfall vorbeugen möchte, sollte täglich Bier trinken. Denn Fakt ist, dass von den 80.000 untersuchten Erwachsenen diejenigen die besten Cholesterinwerte hatten, die regelmäßig moderate Mengen Alkohol konsumieren. Und Bier zeigte dabei die beste Wirkung.

Straße zum Infarkt

Laut den Forschern sei es normal, dass besagtes HDL mit dem Alter zunehmend abgebaut wird. Das ist insofern schlecht, als dass es verhindert, dass dessen böser Bruder, das „schlechte Cholesterin“, gebildet wird und zu sogenannter Plaguebildung in den Blutgefäßen führt. Quasi die Straße zum Herzinfarkt teert. Ein Prozess, der durch regelmäßigen Biergenuss ausgebremst wird.

Die empfohlene Menge für Männer liegt bei ein bis zwei Gläsern am Tag. Und da bei Frauen ein Gläschen ebenfalls nachweislich Wirkung zeigt, soll sie sich am besten doch gleich eines mitbringen, wenn sie euch aus Sorge um eure Gesundheit später auf der Couch das zweite erlaubte Bier serviert.

Quelle: berliner-kurier.de