Seit Bestehen der Menschheit haben wir uns immer rasanter entwickelt und im Laufe der Zeit einen Grad an Intelligenz erlangt, der auf diesem Planeten bisher seinesgleichen sucht. Wie es scheint, haben wir mittlerweile jedoch nicht nur den Scheitelpunkt dieses intellektuellen Höhenfluges erreicht, sondern befinden uns bereits im freien Fall. Mit anderen Worten: Die Menschen werden immer dümmer. Geahnt haben das wohl viele, doch nun ist es dank einer Studie offiziell.

Entdecker dieser neuen Blödheit ist der Forscher Edward Dutton vom Ulster Institut für Sozialforschung, der gemeinsam, mit seinem Team über 25 Jahre lang Daten aus der isländischen Bevölkerung analysiert hat. Die Ergebnisse aus dieser Untersuchung geben sehr zu denken:

„Bis Mitte der 1990er stieg der IQ stetig an und seither nimmt er nur noch ab“, so Dutton im Zuge einer Dokumentation des Fernsehsenders „Arte“.

Seinen Erkenntnissen zufolge, sind die Gründe dafür genetischer Natur. So sei der Prozentanteil der Menschen, denen eine genetische Veranlagung für eine hohe Intelligenz zu eigen ist, in den letzten drei Generationen immer weiter gesunken. Eine Entwicklung, die sich im Schneeballprinzip selber begünstigt.

Derlei Thesen werfen natürlich die Frage auf, inwieweit der IQ eines Menschen auf seinen naturgegebenen Genen fußt. Doch diese Frage müssen wohl klügere Leute beantworten, solange es noch geht. Wir ziehen uns indes noch einmal den Streifen „Idiocracy“ rein, dessen Intro schon immer etwas Prophetisches anhaftete…

Quelle: merkur.de