Wenn es nicht das falsche Datum wäre, man könnte meinen, bei der folgenden Meldung handle es sich um einen Aprilscherz. Denn amerikanische Wissenschaftler glauben, dass Bärte nicht nur gut für unsere Gesundheit sind, sondern sogar helfen können, Krankheiten zu bekämpfen. Nach der Nummer mit den Kotbakterien kommt diese gute Publicity gerade recht.

Vorausgegangen war eine Studie an 408 Krankenhausmitarbeitern, deren Gesichter man auf bakterielle Belastung testete, um herauszufinden, ob durch Bärte Krankheiten übertragen werden können. Überraschenderweise war genau das Gegenteil der Fall:

Das glattrasierte Personal trug dreimal häufiger schädliche Bakterien auf der Haut, als jenes mit Gesichtsbehaarung.

Die Studie erklärt diese Feststellung mit Mikrotraumata, die beim Rasieren auf der Haut entstehen, aus denen sich dann wiederum Schürfwunden bilden, welche die bakterielle Besiedelung unterstützen.

Des Weiteren tupfte man die Bärte ab, um die Proben dann einem Mediziner vom University College London zu schicken. Dieser kultivierte mehr als einhundert verschiedene Bakterien daraus und stellte im Zuge dessen fest, dass einige davon eindeutig antibiotische Eigenschaften haben.

Soll heißen, dass die verzweifelte Suche der Wissenschaft nach einem neuen Antibiotikum möglicherweise im Bart des Mannes endet. Wo auch sonst?

Nur einen kurzen Moment - lädt!