Dass Frauen sehr viel hübscher aussehen, wenn man sie durch ein Glas hindurch betrachtet, ist ja nun hinlänglich bekannt. Aber wer hätte gedacht, dass dieses Spiel auch anders herum funktioniert? Das zumindest behaupten Forscher der University of Bristol, die ihren Studenten mit einem ganz besonderen Experiment eine Freude machten.

Denn diese durften im Sinne der Wissenschaft zwei Drinks zu sich nehmen und mussten ansonsten weiter nichts tun, als sich fotografieren zu lassen. Einmal im nüchternen Zustand, dann nach dem ersten Glas und ein drittes Mal, nachdem sie das Zweite ausgetrunken hatten. Im nächsten Schritt wurden die Fotos einer weiteren Teilnehmergruppe präsentiert, welche die Attraktivität der darauf abgebildeten Gesichter bewerten sollte.

Und siehe da: Es kamen die Bilder am besten an, auf denen leicht angetrunkene Studenten zu sehen waren, also die nach einem Glas Alkohol.

Dieses Ergebnis sollte jedoch niemanden veranlassen, sich die Birne dichtzuknallen, in der Hoffnung, dann eine Frau nach der anderen abzuschleppen. Denn es zeigte sich, dass bereits mit dem zweiten Drink die attraktivitätsfördernde Wirkung wieder verpufft. Jene Fotos landeten klar auf dem letzten Platz, weit hinter denen der nüchternen Probanden.

Doch warum wirken Menschen nach einem Glas anziehender?
Die Wissenschaftler erklären diesen Effekt damit, dass Menschen, die eine geringe Menge Alkohol konsumierten, eine leicht rosigere Gesichtsfarbe als die Nüchternen oder die stärker Alkoholisierten haben. Außerdem weiten sich in dem Falle die Pupillen und die Muskeln entspannen sich.

Heißt das nun: Wer schön sein will, muss trinken? Wir denken nicht, dennoch ist es gut zu wissen, dass so ein Gläschen bei einem Date in beide Richtungen funktioniert. Aber wirklich nur eines!