Zu viel Arbeit kann krankmachen. Das ist vielen von uns bewusst und dies unterstreicht nun eine Studie der Techniker Krankenkasse. Daraus geht hervor, dass die Deutschen nichts mehr stresst als der eigene Job! Und Stress ist nun mal Gift für Körper und Seele.

In der Studie gaben 52 Prozent der Männer und 43 Prozent der Frauen an, dass in ihrem Leben die eigene Arbeit der höchste Stressfaktor sei. Weitere Stressfaktoren – hohe Ansprüche an sich selbst (35 Prozent Männer, 48 Prozent Frauen) und private Konflikte (33 Prozent Männer, 36 Prozent Frauen).
Da verwundert es auch nicht, dass jeder sechste Tag einer Krankschreibung auf psychischen Problemen beruht. Im Schnitt fehlen Arbeitnehmer knapp zweieinhalb Tage pro Jahr wegen Depressionen, Belastungs- oder Angststörungen.

Im Jahr 2013 arbeiteten wir durchschnittlich 1388 Arbeitsstunden pro Jahr. Welches Bundesland am fleißigsten Stunden geklöppelt hat, zeigt die folgende Tabelle:

01    Thüringen - (1493)
02    Brandenburg - (1481)
03    Mecklenburg-Vorpommern - (1478)
04    Sachsen - (1474)
05    Sachsen-Anhalt - (1473)
06    Berlin - (1439)
07    Hamburg - (1424)
08    Hessen - (1389)
09    Bayern - (1388)
10    Schleswig-Holstein - (1384)
11    Baden-Württemberg - (1373)
12    Niedersachsen - (1368)
13    Bremen - (1355)
14    Saarland - (1347)
15    Rheinland-Pfalz - (1346)
16    NRW - (1345)

Quelle: Statistische Landesämter