Ein Mann rasiert sich den Bart ab, denn heute ist ein besonderer Tag für ihn: Der eine Bart weicht, ein anderer ersetzt ihn. Doch es handelt sich bei der neuen Manneszier keineswegs um schnöde Barthaare, sondern um lebendige Bienen. Das Resultat: knapp 50 Stiche im Gesicht und unfassbare Schwellungen. Warum jemand so etwas auf sich nimmt? Weil es sich um den tapfersten (oder irrsten?) Tierfilmer der Welt handelt: Coyote Peterson. Das Resultat seiner wahnwitzigen Aktion seht ihr unten im Video.

Den Namen Coyote Peterson muss man den meisten Webvideo-Zuschauern nicht mehr erläutern – der Vollständigkeit halber nur so viel: Wir haben es mit einem Mann zu tun, der die Wildnis liebt, Tiere sowieso, und der deswegen Tierfilmer geworden ist. Nur nicht im Fernsehen, und auch nicht konventionell, sondern lebensnäher mit einer gehörigen Dosis Unterhaltung. Ihr kennt ihn sicher auch schon aus Videos, die wir für euch aus dem Netz gefischt haben, in denen er sich von diversen schmerzhaften Insektenstichen geißeln lässt.

Unter seinen Experimenten tierischer Selbstfolter war so gut wie alles, von Blattschneiderameisen-Zangen in seinem Fingerfleisch über Schlupfwespen-Stiche bis hin zum giftigen Rotfeuerfisch oder einer Hand zwischen Hummerscheren. Doch mit dieser Aktion hat sich Coyote endgültig selbst übertroffen: Ein ganzer Bart aus ziemlich erregten Honigbienen, die bei der kleinsten Provokation zum Angriff übergehen werden. Wie das Ganze ausgeht, haben wir ja schon oben verraten, sehenswert ist es dennoch.