Spektakuläre Landung: Antonov zerteilt dichtes Nebelfeld – Eine Antonov am Himmel ist nicht nur ein spektakulärer, sondern auch ein seltener Anblick. Ursprünglich sollten von dem für den Transport der russischen Raumfähre Buran konzipierten XXXL-Frachtflugzeug drei Modelle gefertigt werden – doch nur eine einzige schaffte es, sich in die Lüfte aufzuschwingen.

84 Meter lang, bei einer Spannweite von 88,4 Metern an den Tragflächen und 32,65 Metern am Heckleitwerk, 175 Tonnen schwer, maximal 850 km/h schnell – die Antonov AN-225 „Mriya“ ist ein Flugzeug der Superlative und Träger unzähliger Rekorde. Allen voran gilt sie als das größte Frachtflugzeug der Welt und hat bereits bewiesen, dass sie in der Lage ist, unfassbare 247 Tonnen Ladung zu stemmen.

Die Antonov ist ein Star am Himmel und als solcher ein Glitzersticker im Album passionierter Hobbyfilmer und Fotografen.

Die Schaulustigen, die sich anlässlich der Landung des Riesen-Fliegers am 9. Januar auf dem Flughafen Rzeszów–Jasionka in Polen versammelt hatten, dürften von daher ob des vorherrschenden dichten Nebels zunächst enttäuscht gewesen sein, bekamen sie die Antonov doch erst kurz vor der Landung vor die Linse.

Das beeindruckende Schauspiel, welches damit einherging, dürfte sie aber über alle Maßen entschädigt haben.

Denn durch die massive Wirbelschleppe teilte der Gigant den Nebel wie Moses angeblich einst das Meer und schnitt eine Schneise ins Grau, die den Blick auf den blauen Himmel freigab.

Allerdings verlief die Landung nicht ganz glimpflich: Beim Aufsetzen der Grande Dame wurde der Sensor für das Hauptfahrwerk beschädigt. Wie es in einer Mitteilung der Antonov Company auf Twitter hieß, konnte der Schaden aber noch vor Ort von Technikern behoben werden, so dass die AN-225 Mriya ihren Flug nach China fortsetzen konnte.

Quellen: n-tv.de , futurezone.at