Sobald die Sonne auch nur die Nasenspitze berührt, wird sofort nach dem Grill gerufen. Das Fleisch wird eingekauft, auf das heiße Rost geworfen und anschließend mit viel, viel Liebe verzehrt.

Kein Nahrungsmittel ist im Sommer so beliebt wie das Fleisch. Insbesondere bei der männlichen Fraktion. Die Männer stehen nicht nur am Grill und spielen den Grill-Instructor, sondern verspeisen das gewürzte, fleischige Gut auch am liebsten. Frauen erfreuen sich eher an einem knackigen, frischen Salat mit leckerem Dressing, sind aber auch einer dicken, langen Bratwurst nicht abgeneigt.

Verzieht sich die Sonne jedoch und es zeigen sich Wolken am grauen Himmel, sinkt die Grillgut-Pro-Kopf-Quote rapide. Verständlich.  Obwohl immer mehr Menschen zum Häschenfutter greifen, ist die Lust nach dem Fleisch auch nach Jahrmillionen in unseren Wurzeln fest verankert und höchst stabil. Dies berichtet zumindest die Agrarmarkt Informationsgesellschaft und könnte damit wohl nicht richtiger liegen.

Zwar erlegen wir unser Mahl nicht mehr selbst, aber es auf dem Grill mit einem boshaften Lachen zu brutzeln, ist ähnlich befriedigend. Besonders dann, wenn einem die Gäste hinterher in den Ohren liegen, wie gut es doch schmeckt. Ja, auch der Salat, den natürlich die Frau gemacht hat, zählt dazu.

Quelle: Welt