An und für sich ist so ein Taser bei aller Kritik schon eine feine Sache. Zumindest, wenn er nicht so oft missbraucht würde und die Nachrichten nicht immer voll wären mit Negativschlagzeilen. Denn eigentlich ist es im Kern ja etwas Gutes, wenn Polizei und Sicherheitskräfte nicht darauf angewiesen sind, gewalttätige Straftäter oder flüchtige Personen über den Haufen zu schießen. Da sind mehrere 10.000 Volt, die denjenigen effektiv neutralisieren, schon die bessere Lösung. Naja, außer der Getroffene hat einen angeborenen Herzfehler oder beißt sich die Zunge ab. Doch wie sieht es eigentlich aus, wenn so ein Elektroschocker einen Menschen trifft?

Falls euch jetzt Befürchtungen plagen, das mann.tv-Team könnte dazu übergegangen sein, irgendwelche Gewaltvideos aus dem Internet zu fischen, weil Sommerloch ist oder uns die Ideen ausgehen, dürfen wir euch beruhigen. Vielmehr geht es um die bekannten und sehr beliebten „The Slow Mo Guys“, findige Filmer, die alle möglichen beeindruckenden Dinge mit ihren Spezialkameras in Superzeitlupe aufnehmen und die Ergebnisse ins Internet stellen.

Die Jungs haben sich dieses Mal den Besuch einer Taserfabrik in Arizona zur Aufgabe gemacht. Sie stellen nicht nur das entsprechende Arbeitsgerät vor und erklären dessen Funktionsweise, sondern zeigen auch in aller Langsamkeit, wie es aussieht, wenn eine Tasernadel in den Rücken eines (bedauernswerten) Freiwilligen einschlägt und wie sich die Stromstöße auswirken. Wir stellen einfach mal infrage, dass so etwas besonders lehrreich sein soll. Aber es sieht verdammt beeindruckend aus.