Die freie Verfügbarkeit von professionellen Kameras und allerlei technischen Spielereien hat ihr Gutes: Nie erlebten wir mehr Tüftler, Bastler und Do-it-yourself-Erfinder als heutzutage. Ob Railguns, hausgemachte Laser, vollkommen irre Steinschleudern aus Holz und Bodybuilding-Gummis oder gar Termit-Kanonen. Die Videoportale bieten eine ganze Parade mit unendlichen Möglichkeiten für Männer, die sich für seltsame Erfindungen und Hightech-Gadgets interessieren. Sprechen wir also über ein heißes Thema: Flammenwerfer.

Ja, wir wissen, dass es sich dabei um schreckliche, absolut unmenschliche Kriegswaffen handelt, aber es gibt auch ganz und gar nicht barbarische Zivil-Varianten. Mit denen kann man … Mit denen kann man … Okay, zugegeben, wir haben keine Ahnung, wofür man so was im Privatleben braucht. Zum Angrillen oder um die Gehwegplatten hinter dem Haus von Unkraut zu befreien, jedenfalls nicht. Es bleibt also wohl nur die Joker-Antwort: Weil‘s cool ist?

Cool ist es jedenfalls auch, Zeug in Superzeitlupe zu filmen. Es geht wenig darüber, physikalische Gesetzmäßigkeiten ganz langsam in ihren Auswirkungen zu beobachten – nennt uns Spielkinder, Männer mögen so etwas halt. Was also liegt näher, als zwei der faszinierendsten Dinge überhaupt zusammenzubringen? Ein ziviler Flammenwerfer mit zehn Metern Reichweite und Superzeitlupe. Das Ergebnis: extrem beeindruckende Bilder und die immer noch nicht geklärte Frage, wofür man so ein Teil abseits militärischer Nutzungen brauchen kann …