Nachdem uns 2013 als Gründungsjahr so viele großartige Leser beschert hat, sind wir nicht Willens, auch nur einen davon 2014 zu verlieren. Nicht zuletzt deshalb sind wir ausnahmsweise vernünftig und schließen uns mit besonderem Fokus auf die traditionell feuchtfröhliche Silvesternacht dem Aufruf an: Kein Alkohol am Steuer!

Ihr wisst, dass wir kein Problem damit haben, uns einen hinter die Binde zu kippen, ohne uns dafür zu schämen. Allerdings gibt es keinen wie auch immer gearteten Grund, damit Leben und Gesundheit anderer zu gefährden. Was es aber gibt, sind Taxis, Busse und Bahnen. Und wenn es gar nicht anders geht, verzichtet einfach gänzlich auf Bier und Sekt. Das macht einen nicht zum Außenseiter, es bringt einen Respekt ein! Wer das anders sieht, ist schlicht und einfach ein Vollidiot! Fragt mal Menschen, die jemanden verloren haben, der sich im Suff um einen Baum gewickelt hat oder der Opfer eines betrunkenen Autofahrers wurde.

Wer außerdem glaubt, so ein Sekt könne ja nicht schaden, der geht ein Risiko ein, welches in keinem Verhältnis zu den zu erwartenden Folgen steht. So ein Prickelwässerchen hat gut und gerne 10 Umdrehungen. Auf 100 ml kommen somit 10 ml Alkohol. Und selbst eine noch so geringe Menge im Blut führt nun mal zu erhöhter Unfallgefahr. Wenn der Konsum von dem Zeug keine Wirkung hätte, würden wir es schließlich nicht trinken.

Bedenkt auch, dass ihr im Idealfall (!) nur 0,1 Promille pro Stunde abbaut. Somit könnte man sich zwar errechnen, wann man wieder fahrtüchtig ist, doch auch Erschöpfung führt zu eingeschränkter Wahrnehmung im Straßenverkehr. Und es wäre schließlich keine gute Feier gewesen, wären wir nicht erschöpft.

Also noch mal: Es ist das Risiko nicht wert! Niemals und unter keinen Umständen! Und behauptet jemand das Gegenteil, dann nehmt ihm oder ihr den Autoschlüssel weg.

Allen, die das genauso sehen, wünschen wir aus vollstem Herzen: Prost Neujahr!

Quelle: 02elf.net