Eine ziemlich tragische Geschichte ereignete sich jüngst in China. Nach einer fünfstündigen Einkaufs-Odyssee mit seiner Freundin sprang ein entnervter Mann in den Tod! Sicher, Einkaufstouren mit der Freundin, die gefühlt nie ein Ende nehmen, sind für uns Männer immer wieder nervenzehrende Freizeitkiller. Dennoch ist das natürlich kein Grund, sich das Leben zu nehmen.

Fünf Stunden Shopping waren genug

Das sah der 38-jährige Tao Hsiao allerdings ganz anders. In der ostchinesischen Provinz Jiangsu war Tao mit seiner Freundin unterwegs in einem Einkaufszentrum. Seine bessere Hälfte ging von einem Bekleidungsgeschäft zum nächsten. Nach geschlagenen fünf Stunden hatte Tao allerdings genug davon und verlangte, endlich nach Hause gehen zu dürfen. Es kam zum Streit, als seine Freundin widersprach – weil sie noch ein weiteres Geschäft aufsuchen wollte. Da brannten dem Mann wohl die Sicherungen durch, woraufhin er die Taschen seine Dame auf den Boden warf und kurzerhand über die Brüstung des Balkons sprang. Dieser Verzweiflungssprung war leider einer in den Tod.

Der Auslöser: Schuhe!

Ein Augenzeuge berichtete, das Tao seiner Freundin kurz vor dem Todessprung sagte, dass sie bereits genug Schuhe hätte, mehr als sie in ihrem Leben tragen könnte und es sinnlos sei, mehr Treter zu kaufen. Daraufhin keifte sie zurück, dass er ein Geizkragen sei und Weihnachten verderben würde. Es muss wohl ein sehr heftiger Streit gewesen sein. Nach dem Geschrei warf der arme Kerl die Taschen zu Boden, sprang über die Brüstung und fiel sieben Stockwerke in die Tiefe, riss Weihnachtsdekoration mit sich und schlug schlussendlich tödlich auf dem Betonboden auf.

Ein schockierendes wie trauriges Ereignis, auch wenn solche Ausraster natürlich Einzelfälle sind. Aber eine Essenz daraus kann man dennoch ziehen: Einkaufshorror, Schuhsucht und Weihnachtsstress tun keinem Mann gut!