Seht es uns nach, aber wir müssen für die Einleitung jetzt einfach mal tief in die Floskel-Kiste greifen. Einen Moment … die muss doch hier irgendwo … ah, da ist sie ja auch schon … war weit unterm Niveau vergraben. Also, „Dumm fickt gut!“ So sagt man zumindest. Ist jetzt nicht unbedingt die beste Art und Weise, seinen Sexualpartner für erbrachte Leistungen zu loben, aber der Volksmund nimmt ja seit jeher kein Blatt vor selbigen. Aber stimmt das überhaupt? Eine Frage, die wir hier sicherlich nicht abschließend werden klären können, doch eine aktuelle Studie liefert Hinweise, welche diese These zumindest nachhaltig entkräftet. Denn „gut ficken“ bedeutet letzten Endes „viel ficken“ – und das macht schlau!

Dies geht aus den Ergebnissen einer Studie hervor, welche in der Fachzeitschrift „Archives of Sexual Behavior“ veröffentlicht wurde. Im Zuge dieser haben Psychologen 78 Frauen zwischen 18 und 29 Jahren, mit dem Fokus auf vaginale Penetration, nach der Häufigkeit ihrer sexuellen Aktivität befragt. Im Anschluss daran führte man mit den Damen Gedächtnistest durch, bei denen es galt, sich Gesichter oder abstrakte Begriffe zu merken. Und siehe da: Fleißige Matratzenhüpfer waren deutlich besser in der Lage, sich die abstrakten Begriffe einzuprägen. Was die Gesichter und deren Widererkennung betrifft, spielte die Häufigkeit der sexuellen Kontakte dagegen keine Rolle, was irgendwie tief blicken lässt.

Männer sind Ratten!

Und wie sieht es bei den Männern aus? Leider geht dies nicht aus der Studie hervor. Lediglich Experimente mit männlichen Ratten konnten nachweisen, dass Sex auch das Neuronenwachstum im Gehirn der Penis-Fraktion beschleunigt. Warum man nun ausgerechnet Ratten und Frauen miteinander verglichen hat, sei dahingestellt, doch es führte laut den Wissenschaftlern letztlich zu der Erkenntnis, dass abstrakte Begriffe im Hippocampus gespeichert werden. Und damit genau in der Hirnregion, in der auch das Neuronenwachstum der männlichen Ratten beim Sex festgestellt wurde.

Die schlechte Nachricht zum Schluss: Leider funktioniert das Ganze nicht mit Selbstbefriedigung. Wer schon mal eine Taschenlampe hatte, die man mit einer Handkurbel aufladen musste, kennt das. Abgesehen davon wäre die Welt dann aber wohl auch hauptsächlich mit Genies bevölkert. Und das, ist erwiesenermaßen nicht der Fall! Schade eigentlich!

Quelle: fttr.at