„Secrets of Playboy“: Doku deckt die dunkle Seite des Playboy auf – Hinsichtlich der Zustände, die zu Hugh Hefners Zeiten in der Playboy-Villa geherrscht haben, wurde damals eine verklärte Sichtweise nach außen getragen: Eine niemals endende feuchtfröhliche Party mit mondänen Lebemännern und attraktiven Models soweit das Auge reicht – was will man mehr? Allerdings kommen in letzter Zeit zunehmend Details ans Tageslicht, die ein ganz anderes Bild zeichnen.

Immer mehr ehemalige Playmates rücken mit teils verstörenden Geschichten heraus, bei denen von erzwungenem Sex, Drogenmissbrauch und teils bestialischen Praktiken die Rede ist.

Auf dem US-Sender „A&E“ startet am 24. Januar außerdem die zehnteilige Doku-Serie „Secrets of Playboy“, welche die Ereignisse auf dem legendären Anwesen anhand exklusiver Interviews mit Insidern, wie Hugh Hefners Ex-Freundinnen Holly Madison und Sondra Theodore oder der ehemaligen „Bunny Mother“ PJ Masten, näher beleuchtet.

Die mittlerweile 65-jährige Theodore verrät dabei, dass es in der Villa fünfmal pro Woche Gruppensex gab, der sie „kaputt machte, wie man ein Pferd kaputt macht“.

Außerdem soll Hefner wöchentlich sogenannte „Pig Nights“ veranstaltet haben, zu denen er ein Dutzend „hässliche“ Prostituierte mitbrachte, um mit seinen Freunden Sex zu haben.

Theodore beschreibt Hefner, der im September 2017 im Alter von 91 Jahren starb, als einen „Vampir“, der „jahrzehntelang das Leben aus diesen Mädchen herausgesaugt hat“.

Zählte man zu den VIP-Mitgliedern, konnte man angeblich tun und lassen, was man wollte.

So soll der „Soul Train“-Moderator Don Cornelius laut der Doku-Serie zwei Playboy-Bunnys als Geiseln genommen und eines von ihnen vergewaltigt haben.

Holly Madison, acht Jahre lang Hefners Freundin, berichtet, dass dieser sich weigerte, sich beim Sex zu schützen, und davon, dass der Lebensstil als Bunny in ihr Suizidgedanken hervorrief.

Miki Garcia, die seinerzeit als Leiterin für die Playboy-Promotion verantwortlich zeichnete, gibt in der Doku zu Protokoll: „Es war wie in einer Sekte. Die Frauen wurden gehegt und in dem Glauben gelassen, Teil der Familie zu sein. In Wirklichkeit glaubte er [Hefner], dass er diese Frauen besaß.“

Und weiter: „Wir hatten Playmates, die eine Überdosis hatten, die Selbstmord begingen.“

Die mit dem 70er-Porno „Deep Throat“ zu Berühmtheit gelangte Linda Lovelace erzählt, dass sie wie ein „Stück Fleisch“ behandelt und sogar dazu gezwungen worden sei, Oralsex mit einem Deutschen Schäferhund zu haben, während Hefner und seine Freunde zusahen.

Wie es heißt, sollen derart viele Rauschmittel einfach so herumgelegen haben, dass sogar der Pudel eines Freundes von Hefner der Kokain-Sucht anheimfiel.

Update: Wie mittlerweile bestätigt wurde, wird die aufsehenerregende Doku-Reihe demnächst auch im deutschsprachigen Raum ausgestrahlt. Der True-Crime-Sender "Crime + Investigation" zeigt die zehn einstündigen Episoden von „Secrets of Playboy – Im Bann von Hugh Hefner“ ab dem 12. Mai 2022 immer donnerstags ab 20:15 Uhr.

Quellen: dailymail.co.uk , nzherald.co.nz