Schwedenfackel: Mann zeigt die Nutzung als Heizung – Es trägt etliche Namen, ist vielen bekannt, die gerne unterwegs sind, Wälder erkunden, zelten und allgemein das Dasein „outdoor“ lieben: das Schwedenfeuer. Der nützliche Holzklotz gibt jede Menge Wärme ab – und einen ebenso nützlichen improvisierten Kochherd. Doch dass man damit sogar Zelte beheizen kann, war uns neu. Dieses Video zeigt, wie es geht.

Das Schwedenfeuer wird auch Schwedische Kerze oder Schwedische Fackel genannt. Andere sprechen, je nach Region, von einer Finnenkerze. Sibirische Fackel oder Russische Baumfackel sind als Begriff ebenfalls verbreitet. Woher es letztlich stammt, ist nicht gesichert – doch überliefert ist, dass schwedische Soldaten während des 30-jährigen Krieges sich mit der Methode gewärmt haben.

In Kürze erklärt:

Eine Schwedenfackel ist ein Abschnitt eines meist harzigen (Nadel-)Baumstammes. Dieser wird senkrecht fast bis zum Boden eingeschnitten, erhält manchmal noch ein Loch an der Seite. Das Ergebnis ist ein Holzklotz, der durch einen Kamineffekt besonders gut brennt, selbst dann, wenn das Holz frisch ist. Durch die flache Oberfläche kann man auch einen Topf oder eine Pfanne darauf nutzen und sich so versorgen.

Dass die intensive Hitze der Konstruktion sich aber anderweitig nutzen lässt, beweist der YouTube-Kanal „Advoko MAKES“: Mithilfe eines gebogenen Metallrohrs und einer entsprechenden Verlängerung kann die Hitze ohne Rauch oder Abgase in ein Zelt überführt werden. So kann man selbst im Winter für gemütliche Wärme sorgen. Wie genau das Ganze funktioniert, seht ihr im Folgenden.