„Die Kassierer“ beklagten in Liedform dereinst „Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist“. Eine Aussage, die der leicht gereizte Herr im folgenden Video wohl blind unterschreiben würde. Jenem wurde an Bord eines Flugzeuges nämlich das bestellte Bier verweigert und seine Reaktion darauf fiel gelinde ausgedrückt ungehalten aus. Einer der Passagiere des  American-Airlines-Fluges von St. Croix nach Miami filmte den Vorfall.

Der späteren Strafanzeige zufolge hatten die Flugbegleiter den Mann bereits im Verdacht, betrunken zu sein, nachdem dieser den Steward zuvor mit einer abwertenden Äußerung Schwulen gegenüber angegangen hatte. Als man ihm daraufhin den Hahn abdrehte – immerhin gibt es ein Gesetz, das Fluggesellschaften verbietet, betrunkenen Passagieren Alkohol auszuschenken – dreht der Trunkenbold durch.

Zunächst bleibt der Steward noch ruhig aber bestimmt: „Bitte setzen Sie sich. Ich bringe ihnen kein Bier mehr.“ Der Zurechtgewiesene lässt sich jedoch nicht beruhigen und blafft zurück: „Bist du mein Barkeeper?“

Die Lage spitzt sich zu, als der uneinsichtige Mann zu schreien beginnt. Nun mischen sich auch andere Passagiere ein, reden auf ihn ein, er solle sich beruhigen. Doch letztlich ist genau das Gegenteil der Fall.

Augenzeugen berichten davon, dass der Hitzkopf gedroht haben soll, einen der Passagiere zu töten und so kommt es, wie es kommen muss: Die angespannte Situation entlädt sich in einem brutalen Handgemenge.

Als die Maschine eine Stunde später in Miami landete, wurde der Pöbler sofort von der Polizei festgenommen. Dem Miami Herald gegenüber gab American Airlines in einer Stellungnahme zu Protokoll: „Wir danken unserer Crew für die Betreuung unserer Kunden und sind stolz auf die Arbeit, die sie jeden Tag leisten.“

Auch der Passagier, der den Vorfall gefilmt hatte, lobt in den Kommentaren auf Youtube: „Die Flugbegleiter waren sehr professionell und gingen mit der unguten Situation so gut sie konnten um. Es hätte schnell noch weiter eskalieren können, wenn sie ihre Fassung nicht bewahrt hätten.“

Also, denkt immer daran: Don’t drink and fly!

Quelle: merkur.de