Sachschaden von 1,7 Millionen Euro: Niedrige Brücke öffnet Zug wie Sardinen-Büchse –  Dieses Video könnte Autoliebhaber in einen Schockzustand versetzen. Wer sich angesichts dieser Einleitung fragt, wo denn dort Autos zu sehen sein sollen – die befinden sich in den Waggons dieses Zuges. Eines Zuges, dessen Lokomotivführer, mutmaßlich um Rangierzeit zu sparen, auf direktem Wege über ein ungewohntes Schienennetz zu einer Industrieanlage fuhr. Doch es war eine Brücke im Weg – die eigentlich hoch genug gewesen sein soll. Eigentlich.

Vermutlich wies einer der Waggons bereits eine Beschädigung auf, bei der ein Stück von einem der Dächer in die Höhe ragte. Zusammengenommen mit der ohnehin sehr hohen Bauweise dieser Güteranhänger und der sehr niedrigen Brücke könnte dies die verheerende Mixtur gewesen sein, die in diesen Bildern mündete. Denn die Sammlung aus Waggons wird von der Zugmaschine unerbittlich durch die Brücke gezogen.

Die schält dabei munter Dach um Dach von den Anhängern, kriegt zu packen, was sich darunter befindet und „ribbelt“ das Metall förmlich auf, das sich wiederum mit Trümmern und Verformungen in die Ladung der Waggons bohrt: brandneue Serienautos, darunter Ford Explorer. Das Resultat dieses Unfalls, den der Lokführer wohl für den Rest seines Lebens nicht vergessen wird: 2 Millionen US-Dollar, umgerechnet 1,7 Millionen Euro. Autsch.