Rufnummernmissbrauch: Bundesnetzagentur geht gegen Telefonabzocke vor – Der eine oder andere wird es schon selbst erlebt haben, wenn Abzocker auf dem Privattelefon genervt haben. Obwohl bereits viele Anschlussinhaber gewarnt sind, dass am anderen Ende kriminelle Energie der Antrieb ist, fallen dennoch immer wieder unzählige Menschen auf dubiose Methoden herein.

Die Bundesnetzagentur tut ihr Möglichstes, dem Ganzen Einhalt zu gebieten. Laut der Düsseldorfer „Rheinische Post“ sperrte die Bundesnetzagentur 2021 bereits tausende Telefonnummern wegen Abzocke von Verbrauchern. Hierbei wurden die jeweiligen Nummern mit Verboten belegt oder direkt ganz abgeschaltet.

Rechnungslegungs- und Inkassierungsverbot

Dem Bericht zufolge wurden mehr als 8500 Telefonnummern mit einem sogenannten „Rechnungslegungs- und Inkassierungsverbot“ belegt. Hinzu kommen rund 4000 Rufnummern, bei denen man Auszahlungsverbote verhängte. Insgesamt schaltete die Bundesnetzagentur 700 Nummern komplett ab.

Diese Maßnahmen sorgen dafür, dass die Kriminellen hinter verbotenen Werbeanrufen oder anderen missbräuchlichen Vorhaben kein Geld erhalten können. Laut der „Rheinische Post“ gingen in diesem Jahr auch mehr als 35.000 Beschwerden wegen SMS-Phishing-Nachrichten ein, die durch Schadsoftware schweren Schaden auf dem Handy anrichten können. Betroffen waren hier Mobilfunkgeräte in sämtlichen deutschen Mobilfunknetzen.

Quelle: heise.de