RTL/ntv-Trendbarometer: Union stürzt nach Flutkatastrophe weiter ab – Mit großen Schritten geht es auf die kommende Bundestagswahl zu. Seit Monaten schaut man interessiert auf die Forsa-Umfragen des Trendbarometers im Auftrag von RTL/ntv. Hier zeigt sich derweil ein neuer Trend: Denn nachdem die Union einen zwischenzeitlichen Höhenflug erlebt hatte, geht es seither bergab.

Besonders seit der verheerenden Flutkatastrophe in Deutschland haben CDU und CSU an Zustimmung einbüßt. Dieser Abwärtstrend besteht auch in dieser Woche. Denn nach dem aktuellen RTL/ntv-Trendbarometer verliert die Union im Vergleich zur Vorwoche weitere zwei Prozentpunkte und käme nur noch auf 26 Prozent, wenn am kommenden Sonntag die Bundestagswahl anstehen würde.

Grüne legen zu

Die Grünen gewinnen hingegen zwei Punkte dazu und kommen demnach auf 21 Prozent. Die SPD verliert andererseits einen Punkt zur Vorwoche und kommt auf 15 Prozent. Dahinter folgen die FDP mit 13 Prozent, die AfD mit 10 sowie die Linke mit 7 Prozent.

Damit wäre der Weg frei für eine regierungsfähige Mehrheit entweder mit Schwarz-Grün, einer Deutschland-Koalition aus CDU/CSU, SPD und FDP oder eine Ampelkoalition bestehend aus Grünen, SPD und FDP. Im Vergleich zur Vorwoche zeigt das Trendbarometer allerdings auch, dass die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen mit einem Zuwachs von drei Prozentpunkten auf nunmehr 25 Prozent weiter anwächst.

Armin Laschet jetzt Letzter

Richtig hart trifft es derweil die Union und ihren Kanzlerkandidaten, wenn es um die Kanzlerpräferenzen der Deutschen geht: Denn hier rauscht CDU-Chef Armin Laschet runter auf nur noch 17 Prozent und verliert im Vergleich zur Vorwoche ganze sechs Prozentpunkte.

Somit stürzt Laschet vom ersten Platz auf den Letzten. Aktuell steht damit wieder Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock mit 19 Prozent auf Platz eins, gefolgt von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz mit 18 Prozent.

Allerdings würden 45 Prozent der Befragten keinen der drei Kanzlerkandidaten wählen.

Quelle: tagesspiegel.de