Für viele sind Zirkusse ein großer Spaß – doch unumstritten sind die wandernden Attraktionen nicht: Tierschützer mahnen seit Jahren, dass es den Tieren in der Manege nicht gut geht und immer mehr Stimmen werden laut, die eine Abschaffung von Zirkussen mit Tieren fordern. Ein wichtiger Vertreter der Branche hat umgestellt: Im Circus Roncalli wurden die Vierbeiner durch Hologramme ersetzt.

Wobei das nicht ganz die richtige Formulierung ist, denn bei Roncalli hörte man schon in den 90ern auf, auf vierbeinige Manegen-Stars zu setzen. Jetzt kehren sie als dreidimensionale Projektionen zurück. In den sozialen Medien bezeichnen viele diesen Schritt als „brillante Idee“, sprechen von einem „wunderbaren Signal gegen Tierquälerei“. Gegenüber „RP online“ äußerte Markus Strobl, Mediendirektor des Zirkus:

„Die meisten Darbietungen in der Show werden heutzutage sowieso schon von den Künstlern und Clowns gemacht. Der Schwerpunkt des Circus Roncalli liegt auf poetischen und akrobatischen Nummern.“ Eine brandaktuelle Neuigkeit sind die Hologramm-Tiere nicht, die neue Show ging schon 2018 an den Start – aber erst jetzt viral. Bis zu 32 Meter breit sind die projizierten Vierbeiner und bis zu fünf Meter hoch, also quasi unübersehbar.

500.000 Euro musste Roncalli dafür auf den Tisch legen – viele finden, es hat sich gelohnt.

Quelle: ladbible.com