Renten-Rekord: Erste Rentner streichen über 3000 Euro im Monat ein – Es ist ein wahrer Rekord, den nun 40 Rentner aufgestellt haben. Denn ihnen ist es laut der neuen Statistik der Rentenversicherung gelungen, im Jahr 2020 eine monatliche Rente von mehr als 3000 Euro zu kassieren. So viel wie noch nie zuvor.

Um diesen Spitzenwert zu erreichen, muss ein Arbeitnehmer in seinem Leben mindestens 45 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt haben. Außerdem muss hierbei jedes Jahr die Beitragsbemessungsgrenze erreicht worden sein. Rentenberater Andreas Irion erklärte gegenüber der „Bild“, dass die Maximal-Rente „derzeit bei rund 84.000 Euro“ liegt.

Zauberformel Rentenpunkte sammeln

Dass die 40 Rentner die 3000-Euro-Rentenmarke geknackt haben, gründet auf den gesammelten Rentenpunkten, die Arbeitnehmer für jede Einzahlung erhalten. Hierbei steht ein Punkt für das durchschnittliche Bruttogehalt, was derzeit bei monatlich 3380 Euro/Brutto liegt.

Maximal kann ein Arbeitnehmer 2,04 Rentenpunkte im Jahr sammeln. Jeder Punkt ist in den alten Bundesländern 34,19 Euro wert und im Osten des Landes 33,47 Euro. Wer also in seinen 45 Arbeitsjahren immer zwei Rentenpunkte sammeln konnte, hat schlussendlich einen Anspruch auf eine maximale monatliche Rente von 3138 Euro.

Rentenberater Irion sagte überrascht, dass es bis dato noch keinen Rentner gegeben habe, „der so die 3000er-Marke geknackt hat.“ Zumindest bis jetzt, denn die besagten 40 Rentner erfreuen sich als erste in Deutschland an einer stattlichen Rente von mehr als 3000 Euro im Monat.

Quelle: focus.de