Renten-Erhöhungen: Anstieg der Renten um ein Drittel bis 2037 – Das Thema um die Rente ist ein immerwährendes, die Diskussionen darüber ebenso. Nun gibt es positive Nachrichten zur Altersversorgung. Denn Rentnerinnen und Rentner dürfen bereits in den kommenden zwei Jahren auf eine Erhöhung ihrer Bezüge hoffen.

Mehr noch: Für die rund 21 Millionen Menschen, die in Deutschland eine Rente beziehen, sollen bis zum Jahr 2037 die Zahlungen angeblich um mehr als ein Drittel steigen. Dies geht aus einem Bericht von „Bild“ hervor, der sich auf einen noch unveröffentlichten Rentenbericht bezieht.

Demnach würde eine Person mit 45 Arbeitsjahren und einem durchschnittlichen Lohn rund 2111 Euro brutto pro Monat an Rente erhalten, statt wie bisher 1538,55 Euro. Laut dem Bericht ist vorgesehen, dass die Rentenbezüge bereits im nächsten Jahr so stark ansteigen sollen wie zuletzt vor 38 Jahren.

Stetig steigende Renten in Aussicht

Dem Report zufolge ist vorgesehen, dass Rentner im Westen über 5,2 Prozent mehr erhalten, Menschen im Osten des Landes gar 5,9 Prozent. Im Jahr darauf, also 2023, sollen die Renten nochmals steigen – dann um weitere 4,9 Prozent im Westen und 5,7 Prozent im Osten.

Darüber hinaus sollen wegen der Coronakrise auch 2022 Rentner einen nicht unbeachtlichen Teil ihrer Nebeneinkünfte behalten dürfen. Vorgesehen sind bis zu 46.060 Euro im Jahr, die man im Zuverdienst behalten darf. Im Jahr 2023 soll die Zuverdienstgrenze allerdings dann wieder auf 6300 Euro im Jahr gesenkt werden.

Für das Vorhaben, die Renten derart zu erhöhen, hagelt es aber auch Kritik. So sagte Wirtschaftswissenschaftler Prof. Bernd Raffelhüschen von der Universität Freiburg gegenüber Bild: „Zahlen müssten den Aufschlag letztlich die Arbeitnehmer mit höheren Rentenbeiträgen und die Steuerzahler.“

Quelle: focus.de