Regulierungskampagne: China verbietet „unmännliche Inhalte“ – In China wird derzeit sowohl bei der Gaming- als auch Entertainment-Industrie hart durchgegriffen. Kürzlich erst beschränkte man durch drastische Maßnahmen, dass Minderjährige nur noch drei Stunden pro Woche online zocken dürfen. Jetzt zieht die Regierung mit weiteren Maßnahmen nach, indem sie von den großen Tech-Konzernen wie Tencent und Netease fordert, „unmännliche Inhalte“ zu entfernen.

Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua wurden die Unternehmen von den chinesischen Aufsichtsbehörden dazu aufgefordert, in all ihren Online-Spielen nicht nur alle obszönen sowie gewalttätigen Inhalte zu entfernen, sondern auch alle Inhalte, die ungesunde Tendenzen wie Geldanbetung und Verweiblichung fördern.

Keine verweichlichten Männer erwünscht

Erst in der vergangenen Woche hatte man Chinas Fernsehsender und Streamingdienste dazu verdonnert, „verweichlichte Männer“ aus ihren Programmen zu streichen. All diese Maßnahmen der Regierung gehören zu einer Regulierungskampagne, die auf Chinas Unterhaltungsindustrie sowie Technologie-Konzerne abzielt.

Bezüglich der massiven Einschränkungen bei den Online-Spielen will man der wachsenden Spielsucht unter Minderjährigen im Land den Kampf ansagen. Laut der Hongkonger Zeitung „South China Morning Post“ soll sogar die Zulassung neuer Videospiele ausgesetzt worden sein. Dies wurde allerdings noch nicht offiziell bestätigt.

Quelle: tagesschau.de