Diese Bilder einer privaten Sicherheitskamera machen sprachlos: Ein Undercover-Polizeibeamter überfuhr mit überhöhter Geschwindigkeit ein Stoppschild. Seine Tat führte zu einem Unfall, der darin resultierte, dass der Polizist den beteiligten Verkehrsteilnehmer mit vorgehaltener Waffe festnahm, um sein (mit-)Verschulden an der Tat zu vertuschen. Noch absurder: Es gelang wohl.

An der Kreuzung Livernois und Cadet Street im südwestlichen Detroit jagte der Beamte der Michigan State Police mit seinem zivilen Polizeiwagen vom Typ Jeep Patriot über die Kreuzung, ohne am Stoppschild zu halten. Dabei kollidierte er mit einer roten Limousine, die an dieser Kreuzung Vorfahrt hatte, nach Meinung vieler Kommentare im Internet allerdings mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war.

Der Fahrer des roten Wagens, ein gewisser Carlos Martínez, stieg aus. Auch der Undercover-Polizist verließ sein Fahrzeug. Im Video ist deutlich zu sehen, wie er Martínez anspricht, sich als Polizist zu erkennen gibt und den 27-jährigen Mann mit vorgehaltener Waffe dazu zwingt, sich auf den Boden zu legen. Beide Männer wurden, wie im Nachhinein festgestellt werden konnte, bei dem Aufprall nur leicht verletzt.

Die Michigan State Police leitete nach dem Unfall eine Untersuchung ein, diese ergab, dass der Undercover-Polizist nach seiner Versorgung im Krankenhaus wieder in den Dienst entlassen wurde. Es wurden keine Vorwürfe gegen ihn erhoben.

Quelle: carscoops.com